Aggregation (von lat. aggregare, „anhäufen“, „beigesellen“; aggregatio „Anhäufung“, „Vereinigung“) bezeichnet:
- In der Informatik:
- in der Biologie: Zellverbände und Tiergesellschaften, siehe: Aggregation (Biologie)
- in der Chemie: Das materielle Zusammenlagern, wodurch ein Aggregat entsteht, siehe: Aggregation (Chemie)
- in der Medizin (synonym auch Agglomeration):
- In der Statistik: Berechnung einer Kennzahl aus der Aggregation der Daten eines Datensatzes. Beispiel: Ungleichverteilungskoeffizienten, wie der Gini-Koeffizient, der Theil-Index usw., für deren Berechnung aus den Daten der Einkommens- und Vermögensverteilungen eine einzige Maßzahl aggregiert wird.
- in der Wirtschaftstheorie:
- Die Zusammenfassung verschiedener Produktionsmittel zu einem Produktionsfaktor Kapital, siehe: Aggregation (Wirtschaft)
- Die Bestimmung der Gesamtrisikoposition („Risk Exposure“) eines Unternehmens, siehe: Risikoaggregation
- In der Makroökonomik das Zusammenfassen von Märkten zu einem Markt
- in der Gesellschaftspolitik: die Umsetzung von Interessen in eine konkrete politische Entscheidungs- oder Handlungsalternative, siehe Aggregation (Politik)
[Bearbeiten] Siehe auch
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