| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Ludwigsburg | |
| Höhe: | 297 m ü. NN | |
| Fläche: | 14,64 km² | |
| Einwohner: | 31.136 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 2127 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 70806 (alt: 7014) | |
| Vorwahl: | 07154 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LB | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 18 046 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Jakob-Sigle-Platz 1 70806 Kornwestheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeister: | Ursula Keck | |
| Karte des Stadtgebiets | ||
Kornwestheim ist eine Stadt in Baden-Württemberg. Sie ist die drittgrößte Stadt des Landkreises Ludwigsburg nach Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen und bildet mit Ludwigsburg ein Mittelzentrum. Sie gehört zu der Metropolregion Stuttgart.
Seit 1956 ist Kornwestheim Große Kreisstadt.
Inhaltsverzeichnis |
Kornwestheim liegt im südwestlichen Neckarbecken am Ostrand des Strohgäus im so genannten Langen Feld. Im Stadtgebiet fließt der Holz- oder Gänsbach ostwärts zum Neckar.
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Kornwestheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Westen genannt: Möglingen, Ludwigsburg und Remseck am Neckar (alle Landkreis Ludwigsburg) sowie Stuttgart (Stadtkreis)
Das Stadtgebiet Kornwestheims besteht aus der Kernstadt und dem Stadtteil Pattonville. Letzterer wurde erst Anfang der 1990er Jahre Teil der Stadt Kornwestheim. Ursprünglich gehörte er nur zur Gemarkung Aldingen (heute: Remseck am Neckar). 1954 wurde die Siedlung durch die US-Armee errichtet. Nach deren Abzug im Sommer 1993 kaufte ein Zweckverband das Gelände vom Bund ab und teilte es auf die Stadt Kornwestheim und die Gemeinde Remseck am Neckar auf. Danach wurde der neue Stadtteil zivil besiedelt. Der westliche Teil gehört seither zur Stadt Kornwestheim, der größere, östliche Teil zur Stadt Remseck am Neckar.
In der Kernstadt Kornwestheim werden gelegentlich Wohngebiete bzw. geografische Stadtteilbezeichnungen (Weststadt, Oststadt) unterschieden, deren Grenzen jedoch meist nicht genau festgelegt sind. In den letzten Jahren entstanden im Osten der Stadt neue Wohn- und Gewerbegebiete, vornehmlich auf den ehemaligen Standorten der Ludendorff- und der Wilkin-Kaserne, die bis Anfang der 1990er von amerikanischen Truppen genutzt wurden. Im Westen der Stadt entstand das Salamander-Areal auf Teilen der Schuhfabrik.
Auf dem Gebiet Kornwestheims liegen die abgegangenen Ortschaften Hoftstätt, Birglingen, Heiynoltz oewe, Lieberheim und Wihingen (?). Die Wohnplätze Laborierbau, Solitudeallee und Tambour wurden 1973 aufgehoben.
Kornwestheim bildet mit der benachbarten Kreisstadt Ludwigsburg ein Mittelzentrum innerhalb der Region Stuttgart, deren Oberzentrum Stuttgart ist. Zum Mittelbereich Ludwigsburg/Kornwestheim gehören noch die Städte und Gemeinden im Süden und Osten des Landkreises Ludwigsburg, im Einzelnen sind dies:
Affalterbach, Asperg, Benningen am Neckar, Erdmannhausen, Freiberg am Neckar, Großbottwar, Hemmingen, Marbach am Neckar, Markgröningen, Möglingen, Murr, Oberstenfeld, Pleidelsheim, Remseck am Neckar, Schwieberdingen und Steinheim an der Murr.
Durch das Kornwestheimer Gebiet verlief von Cannstatt her kommend eine Römerstraße, deren Verlauf teilweise als Feldweg erhalten blieb. Ein Teil von ihr wurde in Kornwestheim-Ost nahe der Schnellstraße restauriert. Im Westteil der Stadt Richtung Autobahn verlief eine noch ältere Straße aus der Bronzezeit.
Kornwestheim als Ort entstand vermutlich im 4./5. Jahrhundert als alemannische Streusiedlung. Erstmals urkundlich erwähnt wurde „Westheim“ um 780 im Codex Laureshamensis des Klosters Lorsch. Später wurde der Ort als Westhain (1294), dann 1391 wieder als Westheim, schließlich Westhen (1478) bzw. Westen (1482) und ab 1553 erstmals als Kornwesten bezeichnet. Die heutige Schreibweise Kornwestheim ist seit dem 17. Jahrhundert gebräuchlich. Jahrhundertelang war Kornwestheim ein wohlhabendes Bauerndorf, das von der Fruchtbarkeit der Lössböden in der unmittelbaren Nachbarschaft profitierte. Zunächst gehörte es zum Oberamt Cannstatt, ab 1719 zum Oberamt Ludwigsburg, aus dem 1938 der Landkreis Ludwigsburg hervorging.
Die verkehrsgünstige Lage brachte dem Dorf Ende des 19. Jahrhunderts einen großen Zuwachs, der bald nach Eröffnung der Bahnverbindung Stuttgart-Ludwigsburg 1846 einsetzte. 1885 gründete Jakob Sigle eine Schuhfabrik, die später überregional bekannte Salamander AG. Am 10. August 1888 erfolgte ein motorisierter Flug von Daimlers Luftschiff von Cannstatt nach Kornwestheim mit Pilot Gotthilf Wirsum. Die Gemeinde wuchs weiter und erhielt daher mit Wirkung vom 1. April 1931 das Stadtrecht. Am 1. April 1956 erfolgte schließlich die Erhebung zur Großen Kreisstadt.
Aufgrund der Lage zwischen Stuttgart und Ludwigsburg konnte die Stadt bei der Gebietsreform keine Nachbargemeinden eingliedern. Daher zeigt das Stadtgebiet bis heute ein mehr oder weniger geschlossenes Bild. Lediglich die Aufteilung der 1954 durch die US-Armee gegründete und Anfang der 1990er Jahre verlassene Siedlung Pattonville im Osten Kornwestheims brachte der Stadt einen neuen Stadtteil. Der östliche, größere Teil Pattonvilles gehört jedoch zur Nachbarstadt Remseck am Neckar.
Im September des Jahres 2006 feierte die Stadt ihre Erhebung zur Großen Kreisstadt von 1956.
Kornwestheim gehörte ursprünglich zum Bistum Konstanz und war dem Landkapitel Cannstatt zugeordnet. Wie in ganz Württemberg wurde auch in Kornwestheim ab 1534 die Reformation eingeführt, infolgedessen der Ort über viele Jahrhunderte überwiegend protestantisch war. Zunächst gehörte Kornwestheim zum Dekanat bzw. Kirchenbezirk Cannstatt, später zum Dekanat bzw. Kirchenbezirk Ludwigsburg der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die ursprünglich einzige Kirchengemeinde St. Martin (Kirche von 1516) wurde wegen ihrer Größe aufgeteilt. Es entstanden die Johannesgemeinde (1921 als Notkirche erbaut, heutige Kirche von 1955), die Paulusgemeinde (Kirche von 1968) und die Thomasgemeinde (Gemeindehaus von 1975, das ökumenisch genutzt wird). Diese bilden heute zusammen die Gesamtkirchengemeinde Kornwestheim. Die Martinsgemeinde betreut auch die Protestanten des Stadtteils Pattonville (der teilweise auch zur Stadt Remseck am Neckar gehört). Doch gibt es in Pattonville die 2001 eingeweihte Heilig-Geist-Kapelle, in welcher regelmäßig Gottesdienste gehalten werden.
Ende des 19. Jahrhunderts zogen auch Katholiken nach Kornwestheim. 1920 wurde die junge Pfarrgemeinde eine eigene Pfarrei und die Kirche St. Martinus wurde errichtet, die jedoch 1958 neu erbaut wurde. Das 1975 erbaute Thomasgemeindehaus wird auch von den Katholiken genutzt. Die Pfarrei St. Martinus Kornwestheim bildet heute eine eigene Seelsorgeeinheit innerhalb des Bistums Rottenburg-Stuttgart.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Kornwestheim auch Freikirchen, darunter eine Evangelisch-methodistische Kirche. Ferner ist auch die Neuapostolische Kirche in Kornwestheim vertreten.
Die Einwohnerzahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
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¹ Volkszählungsergebnis
Der Gemeinderat der Stadt Kornwestheim hat seit der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 insgesamt 26 Mitglieder, die den Titel „Stadträtin/Stadtrat“ führen. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
An der Spitze der Gemeinde Kornwestheim stand ein Schultheiß, der seit 1930 die Amtsbezeichnung Bürgermeister und seit der Erhebung zur Großen Kreisstadt am 1. April 1956 die Bezeichnung Oberbürgermeister führt. Dieser wird von den Wahlberechtigten auf acht Jahre direkt gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Seine allgemeinen Stellvertreter sind der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Erster Bürgermeister und der 2. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister.
Gemeinde- bzw. Stadtoberhäupter seit 1793:
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Das Wappen der Stadt Kornwestheim zeigt in Blau eine goldene Korngarbe. Die Korngarbe als „redendes“ Wappen ist schon im Fleckensiegel von 1695 zu finden. Die Blasonierung wurde 1925 festgelegt, zugleich die blau-gelbe Stadtflagge.
Die Stadt Kornwestheim unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:
Die Entwicklung Kornwestheims ist untrennbar verknüpft mit der Schuh-Fabrikation und der Marke Salamander. 1885 begann der damals 23-jährige Schuhmacher Jakob Sigle die mechanische Schuhfabrikation in Kornwestheim. Damit beginnt die Industrialisierung des Ortes und der Aufstieg zur Stadt.
1904 meldet Sigle, gemeinsam mit seinem Partner Max Levi, Salamander als Wort- und Bildmarke an. 1967, zur Zeit der größten Blüte, beschäftigt Salamander weltweit knapp 18.000 Menschen in der Schuhfabrikation.
Ab Anfang der 1970er Jahre, mit dem Niedergang der deutschen Schuhindustrie, verläuft die weitere Entwicklung von Salamander krisenhaft. Die Salamander AG entwickelt sich zu einem Mischkonzern mit den Geschäftsfeldern Schuhe, Immobilien, Industrie und Service. Das Unternehmen wird im Jahre 2000 von der EnBW AG übernommen; 2003 wird die Schuhsparte wieder aus dem Konzern ausgegliedert.
Ebenfalls prägend für die Stadtgeschichte sind die Firmen Albert Stotz und Kreidler. Heute erinnern die Namen „Kreidlergelände“ und „Stotzgebiet“ an die ehemals dort ansässigen Fimen. Am Ende der Stotzstraße erinnern heute ein „Tor“ und ein Brunnen, gefertigt aus einem Gießereibehälter, an die ehemalige Nutzung dieses Geländes durch die Firma Stotz.
Kornwestheims verkehrsgünstige Lage an der A 81 und an der Bahnstrecke Mannheim–Stuttgart mit dem Rangierbahnhof Kornwestheim Rbf bestimmt seine heutige wirtschaftliche Struktur. Eine Fülle von kleinen und mittelständischen Unternehmen sind in Kornwestheim ansässig – alle weniger bekannt und bedeutend als Salamander, aber in der Summe ein großes wirtschaftliches Potenzial.
Der Einzelhandel in Kornwestheim leidet unter dem Sog der größeren, attraktiveren Städte Stuttgart und Ludwigsburg, die beide per S-Bahn oder mit dem Auto in weniger als 15 Minuten erreichbar sind. Der Abzug der amerikanischen Besatzung und die Aufgabe der großen Garnisonssiedlung Pattonville bedeuteten Anfang der 1990er Jahre den Wegfall eines wichtigen Wirtschaftsfaktors.
Durch das Stadtgebiet führt die B 27. Die als Kraftfahrtschnellstraße ausgebaute Straße hat in Kornwestheim drei Anschlussstellen und stellt Verbindungen unter anderem nach Stuttgart und Heilbronn her. Nächste Autobahn-Anschlussstellen sind Stuttgart-Zuffenhausen und Ludwigsburg-Süd an der A 81.
Kornwestheim hat einen Personenbahnhof, der vor allem von den Linien S4 (Stuttgart–Marbach) und S5 (Stuttgart–Bietigheim) der S-Bahn Stuttgart bedient wird. An Werktagen fahren morgens und nachmittags insgesamt vier Züge über die Schusterbahn nach Untertürkheim. (Die Frankenbahn Stuttgart–Würzburg führt zwar durch Kornwestheim, hält dort aber nicht.) Den öffentlichen Personennahverkehr bedienen ferner mehrere Buslinien. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) zu benutzen.
Am westlichen Rande Kornwestheims liegt der Rangierbahnhof. Um die 1600 Güterwaggons werden dort täglich zu neuen Zügen zusammengestellt. Damit handelt es sich um die zweitgrößte Zugbildungsanlage Baden-Württembergs. An den Rangierbahnhof schließt sich einer der bedeutendsten und modernsten Container-Umschlagplätze der Deutschen Bahn an. Auf dem Gelände ist auch die Entwicklung eines Güterverkehrszentrums geplant, worunter in diesem Fall ein Gewerbegebiet für Firmen, die einen Gleisanschluss nutzen, verstanden wird.
Derzeit verkehrt wöchentlich noch der Autoreisezug der Deutschen Bahn von Kornwestheim nach Narbonne in Südfrankreich und zurück. Außerdem existieren mehrmals wöchentlich Autoreisezugverbindungen nach Westerland und Sassnitz. Jedoch werden sämtliche Autoreisezugverbindungen ab Kornwestheim mit Beginn des Winterfahrplans 2007/2008 eingestellt.
Als Tageszeitung erscheint in Kornwestheim die Kornwestheimer Zeitung, eine Nebenausgabe der Stuttgarter Nachrichten.
Kornwestheim hat ein Notariat. In der Stadt ist das Landesamt für Flurneuordnung und Landentwicklung Baden-Württemberg, das im Zuge der Verwaltungsstrukturreform seit dem 1. Januar 2005 als Abteilung 8 des Regierungspräsidium Stuttgart fungiert und dem Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg untersteht, ansässig.
Kornwestheim hat ein Gymnasium (Ernst-Sigle-Gymnasium), eine Realschule (Theodor-Heuss-Realschule), eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule (Uhlandschule), eine Förderschule (Eugen-Bolz-Schule) sowie drei weitere Grundschulen (Eugen-Bolz-Schule, Schillerschule und Silcherschule).
Der Landkreis Ludwigsburg ist Träger der Erich-Bracher-Schule – Kaufmännische Schule, die im Kornwestheimer Stadtteil Pattonville liegt.
Theatervorstellungen fanden vor allem im Kulturhaus Kornwestheim, gegenüber dem Rathaus, statt. Es bot bis zu 500 Personen Platz. Bis circa Ende 2009 ist es wegen Asbestverseuchung geschlossen. Nach einem Beschluss des Gemeinderats wird das mit Asbest verseuchte Kulturhaus grundlegend renoviert und um einen Neubau der Bücherei ergänzt.
In der Schiller-Grundschule befindet sich das „Schulmuseum Nordwürttemberg“.
Die „Museumsgalerie“ im Kleihues-Bau zeigt Wechselausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen, vor allem zur Kunst-, Stadt- und Kulturgeschichte Kornwestheims.
Das Gebäude des Verein für Geschichte und Heimatpflege in der Mühlhäuserstraße bietet eine Ausstellung zur Geschichte von Kornwestheim. Herr Hermann Wagner macht die Kornwestheimer Geschichte lebending und greifbar.
Das heutige Stadtzentrum liegt zwischen der Bahnlinie Stuttgart-Ludwigsburg und der Stuttgarter Straße nördlich des Rathauses, das 1933–35 erbaut wurde. Der Kornwestheimer Rathausturm diente zugleich als Wasserturm, der das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt darstellt. In der heutigen Innenstadt liegen auch die im 20. Jahrhundert entstandene katholische St. Martinskirche (erbaut 1920, heutiger Bau jedoch von 1958) und die 1955 erbaute evangelische Johanneskirche. Die alte evangelische St. Martinskirche wurde 1516 erbaut und liegt im Zentrum des alten Dorfes Kornwestheim nordöstlich der heutigen Innenstadt. Im 20. Jahrhunderts entstanden ferner die Christuskirche der Methodisten (1913/14) und die Kapelle der apostolischen Gemeinde (1929).
Bemerkenswert ist auch der 1914 errichtete Wasserturm der Bahn beim Güterbahnhof, der westlich der Stadt liegt. Im Wasserturm befindet sich heute eine Gaststätte, die den Sommer über geöffnet hat und einen Einblick ins Innere des Turms ermöglicht. Das höchste Bauwerk Kornwestheims steht direkt nebenan: ein 100 Meter hoher Richtfunkturm in Stahlfachwerkbauweise der Firma Vodafone (Geographische Koordinaten: 48° 51′ 44″ N, 9° 10′ 5″ O).
In Kornwestheim befindet sich das einzige Autokino in Baden-Württemberg. Des weiteren hat Kornwestheim eine Eislaufbahn, die im südlichen Teil, angrenzend zur B27 liegt. Die örtliche Eisbahn wurde im Dezember 2007 durch ein Feuer beträchtlich beschädigt und muss bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Bei dem Feuer, welches in einem provisorischen Anbau der Halle ausgebrochen ist, wurde der gesamte Anbau, ein Großteil des Zeltdaches und die Innenausstattung der Halle erheblich geschädigt. Derzeit wird auch offen über den Abriss der Halle debattiert.
Im Jahr 2007 wurde die BMX-Bahn neu überholt, sie liegt am östlichen Stadtrand.
Hinter dem Kulturhaus, in der Mitte Kornwestheims, liegt der Salamander-Stadtpark. Er konnte durch eine Spende der Salamander AG auf einer Fläche von 9,5 Hektar im Jahre 1958 fertiggestellt werden. Da er einen künstlichen See besitzt, galt er zur damaligen Zeit, für die Größe der Stadt, als etwas Besonderes. Zwischen Salamander-Stadtpark und dem alten Dorfkern liegt der Stadtgarten. Am östlichen Stadtrand liegt der Freizeitpark. Wie der Name schon sagt, haben die Bürger hier die Möglichkeit, vor allem in den warmen Monaten Zeit zu verbringen. Angelegte Feuerstellen, um zu grillen, ausreichend Platz um Outdooraktivitäten zu betreiben. In diesem Park ist auch ein Trimm-Dich-Pfad, sowie ein Spielplatz.
Eine Besonderheit ist der Kornwestheimer Friedhof: Er ist der einzige Friedhof in Deutschland, auf dem Menschen und (Haus-)Tiere gemeinsam – wenn auch räumlich etwas getrennt – begraben liegen.
Der SV Salamander Kornwestheim entstand im Juni 2006 durch Zusammenschluss der Vorgängervereine TV Kornwestheim, FV Salamander Kornwestheim und ESG Kornwestheim. Zweitgrößter Verein ist die Skizunft Kornwestheim mit den Sportarten Ski, Triathlon, Basketball, BMX und Breitensport.
Die Stadt Kornwestheim hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:
Die Stadt Kornwestheim, in der Philipp Matthäus Hahn von 1770 bis 1781 eine Pfarrstelle innehatte, verleiht seit 1989, in der Regel im Abstand von drei Jahren, den Philipp-Matthäus-Hahn-Preis für hervorragende Arbeiten auf den Gebieten der Theologie, der Kirchengeschichte und der Naturwissenschaften. Der Preis war zunächst mit 5000 DM dotiert (im Jahre 1989 anlässlich der Hahn-Jubiläumsjahre mit doppelter Dotation ausgestattet), seit 2002 beträgt die Dotation 3000 Euro.
Affalterbach | Asperg | Benningen am Neckar | Besigheim | Bietigheim-Bissingen | Bönnigheim | Ditzingen | Eberdingen | Erdmannhausen | Erligheim | Freiberg am Neckar | Freudental | Gemmrigheim | Gerlingen | Großbottwar | Hemmingen | Hessigheim | Ingersheim | Kirchheim am Neckar | Korntal-Münchingen | Kornwestheim | Löchgau | Ludwigsburg | Marbach am Neckar | Markgröningen | Möglingen | Mundelsheim | Murr | Oberriexingen | Oberstenfeld | Pleidelsheim | Remseck am Neckar | Sachsenheim | Schwieberdingen | Sersheim | Steinheim an der Murr | Tamm | Vaihingen an der Enz | Walheim